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Pressespiegel

Stuttgarter Wochenblatt 06.09.2002

Neueste OP-Verfahren bei Knie- und Hüftbeschwerden

Apollo Klinik Stuttgart nimmt bundesweit Vorreiterstellung ein

In der Apollo Klinik Stuttgart wurde als erstes orthopädisches Zentrum in Deutschland die Knorpeltransplantationen in der Hüfte operiert. Weiterhin bietet sie als eines der wenigen Zentren in Europa die Meniskustransplantation, die Knorpeltransplantation im Knie und die Oxidized-Zirkonium Prothese an.

Knorpeltransplantation
Dieses neue Verfahren ist eine Hoffnung für sehr viele Patienten mit Knorpelschäden vor dem etwaigen Einsatz einer Knieprothese. Dr. med. Jürgen Beyer, der Leiter des Zentrums für orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie: "Jugend schützt vor Knorpelschaden nicht. Ein falscher Tritt beim Fußball oder ein ungeschickter Schwung beim Skifahren kann auch junge Sportlerkarrieren jäh beenden. Einseitige Belastung oder Überlastung schädigen Gelenkknorpel meist im Knie- und Sprunggelenk. Da Knorpel nicht nachwächst, blieb bisher nur das Aushalten der Schmerzen, das Dulden der Schwellung und das Hinnehmen von Bewegungseinschränkungen."

Eine Methode der Knorpeltransplantation im Knie ist die autologe Knorpelzelltransplantation. Dabei werden die eigenen Knorpelzellen des Patienten wieder regenerationsfähig gemacht, so das keinerlei körperfremde Substanzen verwendet werden. Die Methode verspricht Erfolg bis zu 60 Jahren.

Eine weitere Methode ist die Mosaikplastik. Dabei werden Knorpelknochenstanzzylinder aus dem betroffenen Kniegelenk außerhalb der Belastungszone entnommen und in die zuvor durch eine Arthroskopie festgestellten Knorpelschäden implantiert. Es bildet sich eine neue, tragfähige Knorpelgleitfläche.

Die Knorpelknochentransplantation im Hüftgelenk ist eine absolute Neuigkeit der Medizin. Bluttransfusionen oder Eigenblutspenden sind bei diesen schonenden Eingriffen meist nicht mehr nötig. Während der Operation sorgt eine Absaugungsanlage (Laminar air flow) für Keimfreiheit im Operationssaal. Eine Hoffnung für Arthrosekranke ist die Bioregeneration. Hier wird durch eine aufwendige Abfrästechnik des freiliegenden Knochens die Oberfläche regeneriert.

Neue Knieprothese
Seit Anfang des Jahres 2001 operiert Herr Dr. med. Jürgen Beyer die sogenannte Oxidized-Zirkonium Knietotalendoprothese (Oberflächenersatz des Kniegelenkes). Die neuartige Zusammensetzung aus einem Gemisch von Keramik und Zirkonium verhindert zu 85% den vorzeitigen Abrieb des zwischen die Prothesenanteile eingebrachten Polyäthylens (Kunststoff). Die Haltbarkeit einer Prothese wird zu einem sehr großen Teil von dem Abrieb des Kunststoffes bestimmt. Bei dieser Prothese ist der Abrieb um 85% reduziert, somit verlängert sich die Haltbarkeit der Knieprothese um das Doppelte.

Meniskustransplantation
Die orthopädische Abteilung der Apollo Klinik Stuttgart bietet die Innenmeniskustransplantation bei Innenmeniskusschädigungen an. Der Innenmeniskus hat wichtige Funktionen für das Kniegelenk; er stabilisiert, schmiert und dient als Dämpfer im Gelenk. Bei Zerstörung des Innenmeniskus kommt es zu schwerwiegenden Knorpelschäden, die zu einer Arthrose führen mit den entsprechenden Schmerzen. Ziel der Meniskustransplantation ist es, bei Schäden den Innenmeniskus in seiner Durchgängigkeit und Form wiederherzustellen. Hierzu wird ein Innenmeniskusersatz in das Kniegelenk eingebracht, der aus collagenen Stützfasern, Eiweißmolekülen und Zuckermolekülen besteht.

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