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PressespiegelStadion aktuell 15.05.2004 Arthrose - Gelenkschmerzen - Rückenprobleme Am Sonntag, den 2. Mai vor dem Spiel gegen Bochum konnten wir für unsere Businesspartner den Stuttgarter Kniespezialisten Dr. Jürgen Beyer, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin sowie den Stuttgarter Rückenspezialisten Dr. Theo Abel, ebenfalls Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin für einen Vortrag über neueste operative und konservative Verfahren und Therapien von Gelenk- und Rückenschmerzen gewinnen. Beide Ärzte sind Belegärzte in der Apollo Klinik Stuttgart, Spezialklinik für Sportmedizin und Orthopädie, und haben jeweils eine eigene Praxis ins Stuttgart mit Kassensitz und Privatsprechstunde. Sie stehen im stetigen internationalen Austausch mit Spezialisten gleicher Fachrichtung. Deutlichst wurden bei dem Vortrag von Dr. Beyer über neueste Methoden bei Arthrosebehandlung sowie Knie-, Schulter- und Sprunggelenkbeschwerden das Thema des Gelenkerhaltes hervorgehoben. Vor allem die Knorpeltransplantation an Knie, Hüfte und Sprunggelenk ist für sehr viele Patienten mit Knorpelschäden im operativen Bereich eine Hoffnung, ebenso wie die Mosaikplastik und die autologe Chondrozytentransplantation. Dr. Beyer hat als einer der ersten Operateure in Deutschland dieses Verfahren etabliert. Zitat Dr. Beyer: "Jugend schützt vor Knorpelschaden nicht. Bei allen Patienten, besonders Sportlern, ist die oberste Prämisse, das Gelenk zu erhalten." Folglich greift er erst dann zum Einsatz eines Gelenkinlays, wenn alle anderen Methoden keinen Erfolg mehr versprechen. Jedoch bietet er hier nur hochwertigste Inlays an, deren Zusammensetzung - ein bestimmtes Oxidized-Zirkonium-Gemisch - dafür sorgt, dass eine Wechseloperation meist überflüssig ist. Auf die Frage nach der Arthrosebehandlung hin, erläutert Dr. Beyer die sogenannte Bioregeneration, bei der durch eine spezielle Abfrästechnik die Oberfläche regeneriert wird. Dies alles wohlbemerkt nach Ausschöpfung der konservativen Methoden wie physikalische Therapie, Magnetfeldtherapie, Stoßwellentherapie und Knorpelaufbauspritzen. Dr. Beyer betonte, dass beste Heilungsergebnisse nach der Operation nur durch den sofortige Beginn mit der Rehabilitation sowie konsequente Spezialisierung auf ein Fachgebiet erzielt werden können. Ebenso Dr. Abel, der den aktuellen Stand zum Thema Rückentherapie vorstellte. Noch bis vor wenigen Jahren mussten sich Bandscheibenpatienten fast immer einer großen, offenen Bandscheibenoperation mit entsprechenden Komplikationen unterziehen. Mit den modernen und mikrochirurgischen Behandlungstechniken kann heute vielen dieser Patienten auf effektive und schonende Weise ohne Nebenwirkungen geholfen werden. Vornan stellt Dr. Abel eine exakte Diagnose, um eine möglichst schonende und zugleich effektive Therapie anzubieten. Auf der ersten Stufe der Schmerztherapie bietet Dr. Abel das breite Spektrum der konservativen Therapie mit entsprechender Physiotherapie, Krankengymnastik, differenzierter medikamentöser Therapie und auch Akupunktur auf höchstem Standard an. Als nächste Stufe werden entsprechend radiologisch kontrollierte Injektionen (Spritzen) an den Nerv in den Rückenmarkskanal und in die Wirbelgelenke, je nach Schmerzursache, durch den Nerv in den Rückenmarkskanal und in die Wirbelgelenken je nach Schmerzursache, durchgeführt. Falls die Spritzen auf Dauer nicht helfen, kommen dann die schonenden minimal invasiven Eingriffe in Frage. Er erläuterte hierbei erstens die Kryotherapie und zweitens den Racz-Katheter, einen Schmerzkatheter. Bei der Kältetherapie (Kryotherapie) werden die abgenutzten schmerzhaften Wirbelgelenke über eine kleine Sonde lokal vereist und der Patient verliert damit seine Schmerzen. Bei der Behandlung nach Prof. Racz wird ein Katheter über den Wirbelkanal direkt an den Bandscheibenvorfall herangeführt und der Bandscheibenvorfall direkt und ohne Narbenbildung behandelt (ohne Narkose und ohne Operationsrisiko). Die heutigen schonenden Operationstechniken ermöglichen z. B. auch eine Bandscheibenoperation ohne großen Hautschnitt (endoskopisch). Selbst eingebrochene Wirbelkörper bei Osteoporose (Knochenschwund) können heutzutage minimal invasiv über eine Sonde behandelt werden (Kyphoplastie). Sollten Sie weitere Fragen und Informationen zu der Veranstaltung oder zu individuellen Problemlösungen wünschen, stehen Ihnen die Referenten gern zur Verfügung. Wir bedanken uns bei Dr. Abel und Dr. Beyer für das Engagement. |
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