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Pressespiegel

Topmagazin Stuttgart, Mai 2002:

Wenn Kinderaugen wieder zu strahlen beginnent

Alexandra Beyer, Eigentümerin und Leiterin der Apollo Klinik Stuttgart, unterstützt durch zahlreiche Aktivitäten Waisenkinder in Osteuropa.

"Hat man selbst kleine Kinder, denen es gut geht, die kuschelig in ihren Bettchen liegen, die Wärme und Geborgenheit bekommen, müsste es die Pflicht einer jeden Mutter sein, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, um sich um Kinder zu kümmern, die schutzlos, ohne Eltern und unter wirtschaftlich sowie medizinisch miserablen Umständen leben." Diese Worte von Alexandra Beyer lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die studierte Mutter von zwei Kindern ist nicht nur Eigentümerin und Leiterin der unter anderem auf plastisch-ästhetische Chirugie, Lasermedizin und Sporttraumatologie spezialisierten Apollo-Klinik Stuttgart sondern macht sich seit einigen Jahren auch für Waisenkinder in Rumänien und Bulgarien stark. Angefangen hat dieses soziale Engagement, als Alexandra Beyer ihr erstes Kind erwartete. Sie war im fünften Monat schwanger, Bettchen, Wickelkommode und Kleidchen waren schon vollzählig da. Ebenso Geschenke von Eltern, Freunden und Verwandten. Da hörte sie von Waisenkindern in Rumänien, die auf Gitterrosten ohne Decke schlafen und denen es an Lebensmitteln sowie an Liebe und Zuneigung fehlt.

Im Jahre 2001 organisierte Alexandra Beyer schließlich mit Staatsminister Dr. Christoph Palmer die Versteigerung eines Bildes zugunsten eines Waisenhauses in Rumänien. Seitdem mobilisiert sie Freunde und Bekannte, organisiert Spendenaktionen, sammelt Kleidung, Decken und alles, was sie kriegen kann. In der Zwischenzeit erfolgt dies auch in enger Zusammenarbeit mit dem von Ex-Fußballprofi Jürgen Klinsmann im Jahre 1995 gegründeten Kinderhilfswerk "Agapedia". Die Stiftung kümmert sich dabei nicht nur um Waisenkinder in Rumänien, Bulgarien und Moldawien, sondern betreibt auch in Esslingen ein Kinderhaus für Sechs- bis Zwölfjährige. 40 bis 70 Kinder nutzen dort täglich das Angebot von Sport, Spiel und Hausaufgabenbetreuung. Eine der jüngsten Aktionen von Alexandra Beyer und Agapedia war eine Versteigerung von Trophäen berühmter Sportler und Vereine – darunter Boxhandschuhe von Henry Maske, ein Tennisschläger von Boris Becker, ein Set aus Ball und Trikot vom VfB Stuttgart jeweils mit den Autogrammen der aktuellen Mannschaft – im Württembergischen Automobilclub in Stuttgart. Den Hammer schwang dabei Klinsmanns Ex-Kollege Guido Buchwald. Durch die Versteigerung, zu der übrigens der Stuttgarter Juwelier Alexander von Hofen zusätzlich zwei silberne Joop-Ringe gestiftet hatte, sowie durch Einzelspenden sind an diesem Abend über 7500 Euro zusammengekommen.

"Ich bin keine Moralistin mit erhobenem Zeigefinger", sagt Alexandra Beyer. "Doch wir müssen wieder weg vom egoistischen Nutzdenken. Unsere Gesellschaft braucht wieder einen menschlichen Grundstand, der den anderen respektiert und nicht verletzt. Ich wünschte mir, dass wir alle wieder mehr beseelte Menschen und weniger funktionierende Wesen werden. Mein persönliches Anliegen ist, dass arme und hilfsbedürftige Kinder Menschlichkeit und Menschenwürde erleben dürfen."

Wer Agapedia unterstützen möchte: Agapedia Stuttgart, Kontonummer 24 333 000. Bankleitzahl 600 302 00.

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