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Pressespiegel

Top Magazin Stuttgart, 04/2005

Letzte Rettung für Gelenke

Probleme des Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Die Ursachen können vielfältig sein – anlagebedingte anatomische Varianten kommen hierfür ebenso in Frage wie entzündliche oder degenerative Veränderungen. Häufig besteht zudem die Gefahr von Fehlbelastungen. Das muss nicht sein. Neueste Verfahren bei Gelenkbeschwerden und Arthrose sowie eine neue Generation von Hüftkappen bringen deutlich mehr Lebensqualität. Was sich dahinter verbirgt, darüber informierte sich TOP Magazin bei Dr. med. Jürgen Beyer, Facharzt für Orthpopädie und Sportmedizin sowie ärztlicher Leiter der Apollo Klinik Stuttgart.

Ob junger Sportler oder aktiver Senior – wer kennt ihn nicht, den Schmerz im Rücken, im Knie oder in der Hüfte. Inzwischen gibt es freilich eine ganze Reihe von Verfahren, mit denen auf wirkungsvolle Weise Abhilfe geschaffen werden kann. „Vor allem die Knorpeltransplantation im Knie- und Sprunggelenk ebenso wie die Mosaikplastik und die autologe Chondrozytentransplantation gibt vielen Patienten Hoffnung“, berichtet Dr. med. Jürgen Beyer von der Apollo Klinik Stuttgart aus seiner täglichen Praxis. Der Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin sowie Praxisinhaber und Klinikleiter weiß, wovon er spricht. Hat er doch als einer der ersten Mediziner in Deutschland unter anderem die Knorpeltransplantation im Knie- und Sprunggelenk etabliert.
„Oberste Prämisse ist bei allen Patienten und speziell bei Sportlern der Erhalt des Gelenks, um so ein Plus an Lebensqualität zu erreichen“, erklärt Dr. Beyer. Möglich machen dies Fortschritte in der sogenannten Endoprothetik. Ein defektes Hüftgelenk muss danach nicht mehr in jedem Fall durch eine Vollprothese ersetzt werden. Vielmehr ersetzt der Arzt die defekte Oberfläche des Gelenks durch Metallimplantate. Diese hochwertigen Inlays sorgen dafür, dass eine spätere Wechseloperation meist überflüssig ist.

Neben der knochensparenden Implantation weist der Prof. Derek McMinn aus Birmingham entwickelte Oberflächenersatz zahlreiche weitere Vorteile auf. Durch die hochwertige Metall-Metall-Gleitpaarung von Hüftkopf zu Hüftpfanne kommt es zu einem verringerten Materialabtrieb, der entscheidend an der Lockerung von Hüftprothesen beteiligt ist. Zusätzlich bleibt die Beinlänge erhalten. Außerdem ist die Luxationsgefahr auf ein Minimum reduziert, da die natürliche Gelenkanatomie wiederhergestellt ist.

„Die Rehabilitationszeit wird durch die schnellere Belastbarkeit des operierten Beines im Vergleich zu herkömmlichen Versorgungsarten erheblich reduziert“, freut sich Dr. Beyer. Neben der schnellen Wiedereingliederung in das Berufsleben können nach erfolgreicher Rehabilitation auch Sportarten nahezu vollem Umfang wieder betrieben werden.

Auch bei Arthrose gibt es hilfreiche Behandlungsmethoden. Beispielsweise die Bioregeneration, bei der durch eine spezielle Abfrästechnik der Gelenkoberfläche regeneriert wird. Diese Methode kommt jedoch erst nach Ausschöpfung konservativer Methoden wie pysikalische Therapie, Magnetfeldtherapie, Stoßwellentherapie oder Knorpelaufbauspritzen zur Anwendung.

Je nach Befund ermöglicht die Apollo Klinik Stuttgart übrigens ambulante ebenso wie stationäre Behandlungen. Wie überhaupt die Ganzheitlichkeit eine tragende Rolle spielt. „So haben alle Fachärzte, die in der Klinik auch Belegärzte sind, ihre eigene Praxis“, sagt Alexandra Beyer, Gesellschafterin der Apollo Klinik. Der Patient wird von dem Arzt, der ihn bislang therapiert hat, auch operiert. Er muss also nicht in irgendeinem Krankenhaus wieder einen neuen Bezugskontakt herstellen. Ein zentraler Punkt – schließlich ist das Vertrauen des Patienten in den behandelnden Arzt von großer Wichtigkeit. „Darüber hinaus können wir durch eine ausgefeilte Logistik die operativen Wartezeiten in Grenzen halten“ ergänzt Alexandra Beyer. „Außerdem habe ich über die Jahre hinweg ein sehr qualifiziertes Team von Krankenschwestern und Mitarbeitern aufgebaut, die sich absolut mit unserer Philosophie identifizieren.“

Dass die Räumlichkeiten der Apollo Klinik eher an ein Hotel statt an eine Klinik erinnern, kommt nicht von ungefähr. „In einer schönen Umgebung, die Wärme und Individualität ausstrahlt, lässt sich schneller genesen“, weiß Alexandra Beyer. Dem Patienten wird dabei auch die Angst vor Eingriffen und Operationen genommen. Zum Ambiente des Hauses passt auch als Service am Patienten die Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Haarhaus Ramp in Form von Klinikbesuchen. Schließlich sollen sich die Patientinnen und Patienten gut frisiert und gepflegt fühlen können. Dennoch: die Zimmer können noch so schön sein – an erster Stelle stehen immer der Arzt und die medizinischen Leistungen beziehungsweise Qualitätsstandards einer Klinik. Hierzu gehört selbstverständlich auch eine Technik, die stets auf dem neuesten Stand sein muss. „So verfügen wir in den Operationssälen über Lamina-Air- Flow-Anlagen, die maximale Keimfreiheit garantieren und Infektionen vermeiden“ nennt Alexandra Beyer nur eines von vielen Beispielen.

Speziell im Bereich der Orthopädie wird nach einer Operation darüber hinaus sofort mit der physiotherapeutischen Nachbehandlung begonnen – und das zwei- bis dreimal täglich. So bleibt vielen Patienten ein längerer Reha-Aufenthalt erspart. Gerade bei aktiv im Berufsleben stehenden Menschen ist dies ungemein wichtig. Zudem sparen die Krankenkassen dadurch eine Menge an Kosten ein.

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