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Pressespiegel

Esslinger Woche / Filder Woche, 18.09.2002:

Neueste OP-Verfahren bei Knie- und Hüftbeschwerden

Knorpeltransplantationen in Knie und Hüfte, dauerhafte Prothesen, Meniskustransplantation

Hoffnung für Arthrosekranke durch Bioregeneration

Ein Klinikkonzept, das aus der täglichen Erfahrung spezialisierter Fachärzte hervorgegangen ist. 

Die Klinik in Stuttgart unterhält weltweit eigene Beziehungen zu den führenden Kliniken aller ihr integrierten Fachrichtungen. Dieser Vorteil führt zum sofortigen Austausch neuester fachspezifischer Informationen. Ganz im Sinne des hohen Standards. Speziell in dem Zentrum für orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie (Leiter des Zentrums Dr. med. Jürgen Beyer) werden neueste operative Verfahren bei Knie- und Hüftgelenkschädigungen angewandt. Weltweit erschienene wissenschaftliche Publikationen und regelmässiger internationaler Austausch mit Spezialisten gleicher Fachrichtung zeichnen Dr. Beyer als einen Arzt von internationalem Rang aus. 

In der Apollo Klinik Stuttgart wurden als erstes orthopädisches Zentrum in Deutschland die Knorpeltransplantationen in der Hüfte operiert. Weiterhin bietet sie als eines der wenigen Zentren in Europa die Meniskustransplantation, die Knorpeltransplantation im Knie und die Oxidized-Zirkonium Prothese an.

Die Knorpeltransplantation in Knie und Hüfte

Dieses neue Verfahren ist eine Hoffnung für sehr viele Patienten mit Knorpelschäden (vor Einsatz einer Knieprothese!). Dr. med. Beyer: „Jugend schützt vor Knorpelschaden nicht. Ein falscher Tritt beim Fußball oder ein ungeschickter Schwung beim Skifahren kann auch junge Sportlerkarrieren jäh beenden. Einseitige Belastung oder Überlastung schädigen Gelenkknorpel meist im Knie- und Sprunggelenk. Da Knorpel nicht nachwächst, blieb bisher nur das Aushalten der Schmerzen, das Dulden der Schwellung und das Hinnehmen von Bewegungseinschränkungen."

Eine Methode der Knorpeltransplantation im Knie ist die autologe Knorpelzelltransplation. Dabei werden die eigenen Knorpelzellen des Patienten wieder regenerationsfähig gemacht, so dass keinerlei körperfremde Substanzen verwendet werden. Die Methode verspricht Erfolg bis zu 60 Jahren. Die Prozedur der Verjüngung des Knorpels ist folgende:

Dem Patienten wird aus weniger belasteten Bereichen des Knorpels gesundes Knorpelgewebe entnommen. Im zertifizierten Labor werden die Knorpelzellen gemäß den Richtlinien des Arzneimittelgesetzes gezüchtet. Verwendet wird für die Aufzucht der körpereigenen Zellen das Serum des jeweiligen Patienten. Nach ca. 3 Wochen sind die Zellen herangewachsen und bereit zur Transplantation in das kranke Gelenk. Bei der Operation wird schadhafter Knorpel entfernt und durch die gezüchteten Knorpelzellen ersetzt. In der neuen Umgebung bildet sich Knorpelgewebe, das dem gesunden gleicht. Eine weitere Methode ist die Mosaikplastik. Dabei werden Knorpelknochenstanzzylinder aus dem betroffenen Kniegelenk außerhalb der Belastungszone entnommen und in die zuvor durch eine Arthroskopie festgestellten Knorpelschäden implantiert. Die Knorpelschäden werden somit beseitigt und es bildet sich eine neue, tragfähige Knorpelgleitfläche.

Die Knorpelknochentransplantation im Hüftgelenk ist eine absolute Neuigkeit der Medizin. Prinzip dieser Operation ist es, den Knorpel des erkrankten Hüftkopfes mit knorpeleigenem Knorpelmaterial wiederherzustellen, um ein schmerzfreies Gehen sowie eine sportliche Betätigung und eine gute Funktion zu gewährleisten. Nur 14 Tage später kann der Patient die Klinik verlassen. Nach etwa drei Monaten sind die Gelenke wieder voll belastbar und nach einem Jahr hat der Knorpel dann seine volle Festigkeit erreicht. Nur eine 5 - 10 cm lange Narbe erinnert noch an den ursprünglichen Defekt. Nach allen Operationen wird in der Klinik sofort mit der Rehabilitation begonnen. Durch die optimale Verzahnung von Operation und sofortiger Rehabilitation werden optimalste Heilungsergebnisse erreicht. Bluttransfusionen oder Eigenblutspenden sind bei diesen schonenden Eingriffen meist nicht mehr nötig. Während der Operation sorgt eine Absaugungsanlage (Laminar-Airflow) für höchste Keimfreiheit im Operationssaal. Damit wird die höchstmögliche Reinheitsstufe erreicht und Infektionen ausgeschlossen. In der Klinik werden die Operationstermine individuell vergeben, damit keine Wartezeiten entstehen.

Eine Hoffnung für Arthrosekranke ist die Bioregeneration. Hierbei wird durch eine spezielle, aufwendige Abfrästechnik des freiliegenden Knochens die Oberfläche regeneriert.

Neue Knieprothese (Oberflächenersatz mit Oxidized-Zirkonium/doppelte Laufzeit der Knieprothese durch das neuartige Material)

Seit Anfang des Jahres 2001 operiert Herr Dr. med. Jürgen Beyer die sogenannte Oxidized-Zirkonium Knietotalendoprothese (Oberflächenersatz des Kniegelenkes). Die neuartige Zusammensetzung aus einem Gemisch von Keramik und Zirkonium verhindert zu 85% den vorzeitigen Abrieb des zwischen die Prothesenanteile eingebrachten Polyäthylens (Kunststoff). Die Haltbarkeit einer Prothese wird zu einem sehr großen Teil von dem Abrieb des Kunststoffes bestimmt. Bei dieser Prothese ist der Abrieb um 85% reduziert, somit verlängert sich die Haltbarkeit der Knieprothese um das Doppelte. Damit wird eine Wechseloperation oft überflüssig. 

Meniskustransplantation mit dem Collagen Meniscus Implant (CMI):

Die orthopädische Abteilung der Apollo Klinik Stuttgart bietet die Innenmeniskustransplantation bei Innenmeniskusschädigungen an. Der Innenmeniskus hat wichtige Funktionen für das Kniegelenk; er stabilisiert, schmiert und dient als Dämpfer im Gelenk. Bei Zerstörung des Innenmeniskus kommt es zu schwerwiegenden Knorpelschäden, die zu einer Arthrose führen mit den entsprechenden Schmerzen.

Das Ziel der Meniskustransplantation ist es, bei Innenmeniskusschäden den Innenmeniskus in seiner Durchgängigkeit und Form wiederherzustellen. Hierzu wird ein Innenmeniskusersatz in das Kniegelenk eingebracht, der aus collagenen Stützfasern, Eiweißmolekülen und Zuckermolekülen besteht.

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